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Pflege ist teuer Private Vorsorge ist wichtig, die Pflege teuer! Das Pflegeheim kostet für Schwerstpflegebedürftige schon mal 3 000 Euro monatlich. Maximal 1432 Euro werden durch die gesetzliche Pflegeversicherung dazusteuert. Von der Rente und dem Vermögen zahlen die Bedürftigen dann die restliche Summe. Aber viele Personen haben einfach nicht die Zeit oder das Geld, welches für die Pflege erforderlich ist. Der Fall einer vollstationären Dauerversorgung tritt immer öfter auf. Die Anrechnung der Pflege von Familienangehörigen bei den staatlichen Rentenversicherungen verheißt hierbei etwas Hoffnung. . Ferner fehlen oft die wirtschaftlichen Mittel. Nach § 14 des Sozialgesetzbuches wird die Pflegebedürftigkeit bestimmt. Als pflegebedürftig eingestufte Personen erhalten entsprechend ihrer Pflegestufe geldliche Hilfe zugeschrieben.
Die Pflegstufe 3 umfasst Schwerstpflegebedürftige die Rund um die Uhr betreut werden müssen. Die Hilfe muss ständig rund um die Uhr, auch nachts erforderlich sein. Pflegekräfte haben sich also in dauernder Bereitschaft zu halten. Die Bereitschaft wird indessen nur berücksichtigt, wenn es zu ständigen unvorhersehbaren Nachteinsätzen kommt. Nicht jede Nacht, aber zwei bis dreimal in der Woche müssen diese ausgeführt werden. Außerdem muss mehrmalig in der Woche Haushaltshilfe erforderlich sein.
Was aber ist, wenn auch Sie zum Pflegefall werden? Wenn notwendige alltägliche Arbeiten wie das Kochen, der Einkauf oder gar die körperliche Grundversorgung (Waschen, Anziehen) nicht mehr alle bewerkstelligen können? Oftmals bleibt nur die Möglichkeit Hilfe bei der häuslichen Pflege zu nutzen oder sich in ein Altenheim einweisen zu lassen. Wer sich nicht auf seine Familie und Verwandtschaft oder gar auf staatliche Hilf verlassen will, sollte daher unbedingt privat Vorsorgen. |