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Tipps zum Wechsel der Krankenversicherung

Wer sich privat Krankenversichern möchte muss beim wechseln in die PKV gewiss sein.

Wer in eine preiswerte private Krankenversicherung wechselt, kann vermutlich einige hundert Euro im Monat sparen. Vor dem Versicherungswechsel sollten Sie allerdings folgendes beachten:

Austritt:

Für Singles, Doppelverdiener und ein Kind Familien macht sich eine private Krankenversicherung letztlich immer bezahlt. Für Kinder und einen Ehepartner der nicht erwerbstätig ist wird dagegen beharrlich ein Extra Beitrag eingefordert. Sie sollten aus diesem Grund Ihren erdenklichen Familienstatus in der Zukunft sowie einen bestehenden Kinderwunsch in der Familienplanung immer mit in die Rechnung einbeziehen. 

gesundheitliche Situation bei Antragstellung:

Wenn ein Antrag auf Mitgliedschaft bei der PKV eingeht, ist jede private Krankenversicherung natürlich erstmal neugierig und versucht sich einen Einblick in ihre Gesundheitssituation zu verschaffen. Zu diesem Zweck werden Ihnen denn eine Handvoll Gesundheitsfragen über den aktuellen gesundheitlichen Zustand gestellt. Beim Vorliegen bestimmter Vorerkrankungen oder auch wenn es nicht ausgeheilte Unfallverletzungen gibt, ist möglicherweise mit einem PKK Beitragszuschlag zu rechnen.

Im unangenehmsten Fall kann es dagegen auch zu einer vollständigen Ablehnung des Krankenversicherungsantrags kommen. Die einzelnen Versicherer bewerten die jeweiligen Krankheiten aber äußerst ungleich. Wohl wollend zu wissen ist hierbei, welcher Versicherungstarif bei welcher Krankheit günstige Richtlinien bei der Aufnahme ordiniert.

Vor dem Versicherungswechsel:

Die privaten Krankenversicherer erschaffen fakultativ Rückstellungen für das Alter, womit sie bezwecken den Beitrag den der Versicherte zu zahlen hat, auch im Rentenalter erdenklichst stabil zu halten. Rückstellungen dieser Art würden dem privat Krankenversicherten jedoch bei einem Wechsel verloren gehen. Sofern man schon reichlich Jahre bei einer Gesellschaft seine Beiträge zahlt, wo man privat versichert ist, dürfte ein Wechsel nur mit hoher Wahrscheinlichkeit unprofitabel sein..

Gesundheitsfragen

Bei einem Wechsel muss auf Fragen zur Gesundheit noch mal Antwort gegeben werden. Sind inzwischen unausgeheilte Verletzungen oder schwere Krankheiten aufgetreten, kann der neue Versicherer Beitragszuschläge verlangen oder sogar komplett den Vertrag ablehnen. Vorangehend an eine Kündigung der jetzigen Versicherung, sollten Sie also vorab bis zur Einwilligung Ihrer neuen Privatversicherung gedulden.

Berechnung von Beiträgen

Jeder private Krankenversicherer berechnet die Beiträge in Abhängigkeit vom Eintrittsalter der versicherten Person, also ist die erste Rechengrundlage das Alter bei Vertragsbeginn. Daraus folgt auch, dass bei hohem Alter zu Antragstellung folglich auch der Beitrag höher sein muss.

Beispiel:  Gedacht, man ist seit einigen Jahren privat versichert. Würde es heute zu einer Krankenversicherungskündigung kommen und man will danach den identischen Tarif bei der alten Versicherungsgesellschaft neu vollziehen, so wäre der neue Monatsbeitrag aller Wahrscheinlichkeit nach bis zu 20 Prozent größer.

 

Der Krankenversicherung Wechsel

Wechseln in die leistungsmäßig bessere private Versicherung (PKV) ist für die gesetzlich versicherten Arbeitnehmer in Deutschland immer nur zum 01.01 jährlich möglich. Eine weitere Wechselvoraussetzung ist ausserdem, dass das Einkommen des Wechselwilligen in den kalendermäßig drei vorausgegangenen Jahren immer über halb der hierfür wichtigen Pflichtversicherungsgrenze gelegen hat. Für freiwillig versicherte Freiberufler, Selbstständige und auch für Beamte gilt hier eine zweimonatige Kündigungsfrist, die eingehalten werden muß.

ein Beispiel hierzu: Wer im Januar seine bestehende Mitgleidschaft in einer der gesetzlichen Krankenkassen kündigt, muss während der Monate Februar und März noch weiter dort versichert bleiben und kann im Anschluss ab April zur privaten Krankenversicherung wechseln.

Wichtig: Ihr Arbeitgeber sollte dazu informiert werden. Das ist besonders wichtig, weil er die Daten für die Gehaltsabrechnung braucht.

 

Bei Krankenversicherungsabschluss beachten 

Legen Sie vor dem Vergleich der Krankenversicherer strikt fest, über welche Leistung Sie verfügen möchten.  Nachstehend kann der Preisvergleich vorgenommen werden. Auch die Fragestellung nach der letzten Beitragserhöhung sollte abgearbeitet werden.

Klipp und klar: Die Daten in Sachen Gesundheitsprüfung die sich im Antrag befinden müssen Sie sehr akkurat und gewissenhaft genau ausfüllen. Wenn sich hier Fehler einschleichen, besteht für die Versicherung die Möglichkeit zur Ablehnung von Leistungen.

Acht geben beim Krankenversicherungsabschluss auf:

  1. Eine real bestehende Erkrankung könnte bei einigen Gesellschaften einen Risikozuschlag herbeiführen oder im unerfreulichsten Fall sogar zur gesamten Ablehnung führen.
  2. Beim so benannten Risikozuschlag gibt es bei der Berechnung beträchtliche Schwankungen. 
  3. Insbesondere dann, wenn gewaltige Vorerkrankungen seitens des Antragsstellers bestehen sollten, können diese durch Angebotsvergleiche bei Gesellschaften die unterschiedliche Konditionen offenbaren erheblich Geldsummen sparen. 
  4. Wer seine Beiträge beachtlich reduzieren möchte, auch einen Tarif mit Selbstbeteiligung sofern er angeboten wird, wählen. 
  5. Fast alle Krankenversicherungen handhaben es so, dass sie eine Rückvergütung zahlen, wenn die Versicherung über den Zeitraum von einem Jahr nicht in Anspruch genommen wurde. 
  6. Es existiert fallweise oft auch die Gelegenheit bestimmte Erkrankungen direkt auszuschließen. Das aber ist kein Muss und ist je nach Situation sehr unterschiedlich. Oft erfordert es auch nur gutes Verhandlungsgeschick mit dem Versicherer.